Trialog der Kulturen

Die Außenstelle Wörth der BBS Germersheim hat sich erfolgreich um die Teilnahme am Trialog der Kulturen der Herbert-Quandt-Stiftung beworben.

Unter dem diesjährigen Stiftungsmotto Wurzeln erinnern – Zukunft gestalten. Sprachen, Kulturen, Religionen in Deutschland“ hat unsere Projektidee Essbare Gärten - dem Glauben mehr Geschmack abgewinnen!“ die Auswahljury überzeugt. Im entsprechenden Rahmen soll im laufenden Schuljahr mit verschiedenen Klassen ein interkultureller Kräutergarten angelegt werden, in dessen Zusammenhang den Schülerinnen und Schülern verschiedene Feste mit den dazugehörenden Gerichten aus dem Judentum, Christentum und Islam vermittelt werden. Am Ende des Schuljahres soll im Zusammenhang mit dem Schuljahresabschluss ein Fest der trialogischen Begegnung ausgestaltet und durchgeführt werden.

Großartige Aktion im Rahmen des Projekts `Trialog der Kulturen‘: Pflanzentauschbörse an der Außenstelle Wörth der BBS Germersheim
Andrang beim Kaffee- und Kuchenstand im Rahmen der Pflanzentauschbörse

Am 16.05.2014 fand am Standort Wörth die durch Kleinanzeigen in den lokalen Amtsblättern bekannt gemachte Pflanzentauschbörse statt. Erfreulicherweise fanden sich trotz des schönen Wetters interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung ein, um diese Gelegenheit zu nutzen, ihre Pflanzenbestände untereinander auszugleichen. Bei Kaffee und Kuchen, angeboten von Schülerinnen aus der Berufsfachschule Gesundheit/Pflege, ergaben sich zahlreiche Gespräche, bei denen den Besuchern auch das Projekt `Trialog der Kulturen‘ unter dem Leitmotiv: „Essbare Gärten –dem Glauben mehr Geschmack abgewinnen“ nähergebracht werden konnte. Die dem Projekt zur Verfügung gestellten Pflanzen wurden z. T. unmittelbar nach der Veranstaltung bereits eingepflanzt.

Die Projektwoche im Trialog-Garten der BBS Wörth
14. Mai 2014
16. Mai 2014

Montag 12. Mai bis Freitag 16. Mai 2014, jeweils von 8.05 Uhr bis 13.05 Uhr

Montag 12.Mai 2014

Treffen im Gymnastiksaal um 8.05 Uhr. 

Wir sind zu zweit! Ein Schüler und ich. Alle anderen stehen im nicht erwarteten Stau!

Die Schulleitung macht sich Sorgen, ob noch genug Schüler kommen …. Sie kommen, und wir beginnen mit einer Vorstellrunde. Die Gruppe für den ersten Tag der Projektwoche wächst im Laufe des Morgens. Walter Riegel, Herr Geiger  und Frau Merkle kommen noch hinzu.

Es gibt verschiedene Arbeitsgruppen:

  • Wegebauer
  • Maurer
  • Hochbeetebefüller

Die Wegebauer bringen Recyclingschotter auf die ausgebaggerten Wege und verdichten jede Lage mittels einer Rüttelmaschine. Hier ist Muskelkraft und technisches Verständnis gefragt.  Max, Leon,  Nikolas und Marvin sind schon ein eingespieltes Team. Die Jungs der BVJ T (Technik) waren schon öfters im Einsatz und wissen, was zu tun ist. Die Firma Gaudier aus Kandel liefert uns als großzügige Spende das Material  (inklusive Transport)! Der Sitzplatz wird vorbereitet, d.h. er wird geebnet und mit mehreren Lagen Schotter aufgefüllt. 

Die Maurer  Nico und Alexander  bauen unter fachkundiger Anleitung von Herrn Geiger Stein um Stein auf das schon vorbereitete Fundament.

Walter Riegel, unser unermüdlicher Netzwerker, bereitet den Speis vor, organisiert den Materialnachschub durch die Firma Gaudier und bringt die ausgeliehenen Maschinen (Rasenschäler und Rüttelmaschine) mit einem Caddy zur Trialog-Garten-Baustelle. Was täten wir ohne ihn????

Mit einen Obstteller und Geflügelwienern im Brötchen stärkt sich die Gruppe in den Pausen. Getränke und Brotzeit werden vom Förderverein der BBS gestiftet.

Die Hochbeetbefüller bereiten die Hochbeete vor: innen werden Folien befestigt, um das Holz vor dem Verrotten zu schützen, unten wird ein Schutz vor Wühlmäusen angebracht. Frau Merkle ist gut gelaunt dabei und bald sind alle fünf Hochbeete bereit, um im Garten aufgestellt zu werden.

Gegen 13.00 Uhr werden alle Werkzeuge aufgeräumt und wir treffen uns zur Abschlussrunde. Die Arbeit hat Freude gemacht, aber das Essen war zu wenig…

 

Dienstag, 13.Mai 2014

Heute treffen wir uns im Musik-AG Raum.

  • Wegebauer
  • Maurer
  • Hochbeetebefüller
  • Himmelsaugeformer

14 Schüler und Schülerinnen sind heute Morgen freiwillig zum Gartenprojekt  gekommen. In der Gruppe sind drei Mädchen aus der BVJ PK (Produktionsklasse), fünf Jungs aus HBFOO 12 (Höhere Berufsfachschule Organisation und Officemanagement) und sechs Jungs der BVJ T. So arbeiten, ganz im Sinne des Trialogs, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und auch Mitgestalter von außerhalb der Schule an einem Projekt zusammen. 

Heute unterstützt uns  Jürgen Graf an seinem freien Tag!. Er bringt uns einen leckeren Kuchen mit, den seine Frau gebacken hat . 

Mit Gartenschere bewaffnet  gehen Lisa, Sophie und Julietta auf Jagd nach Füllmaterial für die Hochbeete. Kleine Äste, Zweige und Rasenschnitt aus der grünen Mulde werden gesammelt.

Die Mauer wächst in die Höhe und Nico und Alexander bauen kreativ kleine Fenster ein, immer unter dem kritischen Auge von Herrn Geiger.

Mathias und Hendrik formen heute das Himmelsauge. Sie schaffen einen Zugang zum Innern, der mit Steinen (eine Spende von Jürgen Graf) eingefasst wird. Steinstufen führen hinunter. Wird das Himmelsauge ein Whirlpool? In diesem Erdloch zu sitzen ist ein besonderes Gefühl; manche wollen gar nicht mehr herauskommen…Vielleicht braucht der Garten ein zweites Auge um damit besser in den Himmel schauen zu können?

Frau Konietzko verpflegt uns gut zur Pause, so dass wir alle gestärkt wieder zur Tat schreiten.

Unser Schulleiter, Herr Sprotte, besucht die Baustelle und würdigt den Einsatz der Schaffenden.

Zwei ältere Herren, die in der Nachbarschaft wohnen,  kommen vorbei und erkundigen sich, was hier entstehen wird. Sie hätten einen Parkplatz bevorzugt, sind aber dann interessiert,  als sie von dem Trialogprojekt hören. Beide erinnern sich an den Ort vor über 45 Jahren, als hier noch alles bewaldet war und auf dem Schulgelände ein Hügelgrab war. Ich lade sie zum Eröffnungsfest am 17.7.14 ein und sie versprechen zu kommen.

Eine kleine feedback-Runde zeigt, dass die Arbeit im Trialog-Garten als sinnvoll eingeschätzt wird und Spaß macht.

 

Mittwoch 14. Mai 2014

Der Morgenimpuls im Musik-AG Raum

Heute kommt eine völlig neue Gruppe zusammen. Es dauert etwas,  bis jeder weiß, was zu tun ist. So finden sich folgend Arbeitsgruppen:

  • Wegebauer
  • Maurer
  • Hochbeetebefüllerinnen
  • Magermonderrichter

An den Wegen arbeiten  Dave, Erkan, Ugur und Muhamed (BF 1 TM 13). Auch Vanessa (BF 1 HH 13) bevorzugt die Arbeit mit Schaufel und Schubkarren.  Später sät sie Wildblumen in den Wall.

Christian hilft Herrn Geiger bei der Mauer. Zentnerweise wird Mörtel mit der Bohrmaschine angerührt und verarbeitet. Und die wärmespeicherde Mauer wächst.

Motivierend wirkt der Graf´sche Kuchen auf alle fleißigen Handwerker. Neu mit  dabei ist Frau Denk.

Die Mädchen der HBFOO 13 Hatice,Ouafa, Bourcin und Melisa sind für heute die Hochbeetebefüllerinnen. Viel Heckenschnitt ist nötig, um die fünf Beete zu füllen. Und der „Duft“ von verrottendem Rasenschnitt ist nicht für alle angenehm! 

Justin, Turgay, Mesut, Achmet, Ismael, Fidam, Arjeta  und Feyzullah bringen sich mit ein bei den Wegen und beim Magermond. Zuerst wird der fette Boden abgetragen und zum Himmelsauge hinübergeschaufelt. Dann schaffen die „Magermondgestalter“ zerbrochene Ziegelsteine herbei, als Drainage. 

Das Baumaterial geht zur Neige und ich organisiere bei der Firma Gaudier  Recyclingschotter und Brechsand.  Für die Hochbeete benötigen wir Kompost vom Westheimer Kompostwerk. Die Zusammenarbeit von Herrn Gaudier und Sita Rülzheim ermöglicht es, dass wir eine LKW-Ladung Kompost angeliefert bekommen. Herr Deutsch der Firma Sita spendet uns die Transportkosten hierfür. 

Müde, ob der ungewohnten körperlichen Arbeit, aber zufrieden mit dem Ergebnis beschließen wir den Tag im Trialog-Garten.

 

Donnerstag 15.Mai 2014

Die morgendliche Runde findet sich wieder im Raum der Musik-AG.

Eine neue Gruppe kommt hinzu:

  • Wegebauer
  • Maurer
  • Hochbeetebefüllerinnen
  • Magermonderrichter
  • Kräuterbergmodeliererinnen

Gesa Schüttel gestaltet mit Tobias und Sarah (BF 1 HG) den Kräuterberg. Getreu dem Motto „Wurzeln erinnern“ ziehen die drei Wildkräuterwurzeln aus der Erde. Da die  vorhandene Muttererde sehr lehmhaltig ist, werden Kompost und Sand untergemengt. Rund um den kleinen Hügel legen sie Kieselsteine. Die Heiz-und Trittsteine werden positioniert.

Die bewährte Crew Leon, Marvin und Alexander arbeitet als die „Männer im Magermond“. Heute ist auch Achkaradet mit von der Partie.  Hier entsteht ein Standort für Pflanzen, die statt fetten, d.h. nährstoffreichen Boden eher magere Erde brauchen. Die Artenvielfalt ist an solchen Orten viel größer und es gibt bei uns nur noch wenige Bereiche in der Natur, die diese Vorrausetzungen bieten. Der Wall ringsum den Garten besteht ebenfalls aus magerem, sprich Sandboden. Wer genau hinsieht, wird auf der Kuppe des Walls schon die ersten Pflänzchen sprießen  sehen.

Nico mauert heute mit Herrn Geiger. Die Arbeit ist ihm vertraut und beständig wächst die Mauer.

Herr Geiger bereitet den Platz zum Pflastern vor. Mit Schnur und Winkel gibt er den Rahmen vor. Weitere Schichten an Schotter werden eingebaut und abgerüttelt. 

Weitere sieben Tonnen Schotter bringt uns der LKW von der Firma Gaudier.

Die HBF OO 13 ist durch Musa, Lukas und Joshua vertreten. Zusammen mit Tabita (BF 1 HG) füllen sie die Hochbeete. Eine wichtige Aufgabe, da die Beete am Montag bepflanzt werden.

Herr Erkelenz, Herr Müller und Frau Kaufmann als teilnehmende Lehrer/innen interessieren sich für die Arbeiten im Garten.

In der ersten Pause fragen die Hochbeetebefüllerinnen vom Vortag an, ob sie heute weitermachen dürfen. Darüber freuen wir uns sehr.

Und schon ist der vierte Tag unserer Projektwoche zu Ende und der Trialog-Garten hat sich weiterentwickelt, dank der freiwilligen Hilfe so vieler motivierter Helfer.

 

Freitag 16.Mai 2014

Der letzte Tag der Projektwoche!

Gestern wurde noch Brechsand angeliefert durch die Firma Gaudier. Er wird für die Wege als obere Schicht benötigt. Feiner Splitt für den Platz kommt ebenfalls per LKW. Durch eine engagierte Aktion von Walter Riegel stehen uns Pflastersteine der Ortsgemeinde Rülzheim zur Verfügung. Den Transport hat die Firma Gauweiler aus Hördt  dankenswerterweise übernommen.

Gemeinsam laden die Schüler die Pflastersteine vom Transporter. Zusammenarbeit ist inzwischen selbstverständlich und über Klassengrenzen hinweg finden sich die Teams. 

Frau Gart-Meyer startet mit viel Elan und packt mit an, wo es nötig ist.

Weiter wachsen die Wege unter der fachkundigen Arbeit von Marvin, Alexander, Max, Nico und den Neulingen Marco, Kevin und Jonas (HBF OO 12). Leon spezialisiert sich auf das Setzen der Randbegrenzung mit großen Kieselsteinen. Die letzte Schicht aus Brechsand wird aufgebracht und wir erahnen, wie die Wege aussehen werden.

Der Sitzplatz ist gut vorbereitet und  Herr Geiger setzt die Randsteine in Speis. Mit dabei ist Walter Riegel und in unglaublicher Geschwindigkeit schreitet die Arbeit  voran. Eine Menschenkette aus Schülern  und Lehrern arbeitet Hand in Hand: Die Pflastersteine wandern so  von der Palette direkt  auf den Platz. Daniel, Oktay und Michael (HBF OO 13)  kommen nach der Klassenarbeit dazu und sind als Helfer sehr willkommen.

Laura, Jacqueline, die stellvertretende SchülerInnensprecherin Inas  (BF 2 HG 13) und Vanessa (HBF OO 13) sind heute bei den Hochbeeten.  Über das Schnittmaterial schichten sie Grasnarben, Rasenschnitt und Sand. Aus Muttererde, Kompost und Sand mischen die vier Pflanzerde und füllen sie in die Beete. Der Geruch von verrottendem Rasenschnitt und noch nicht ganz reifem Kompost sticht empfindliche Nasen. Doch nach einer Weile haben sich die Mädchen daran gewöhnt.

Tonne um Tonne Recyclingmaterial verschwindet in den Wegen, bewegt durch kräftige Schüler und Schülerinnen. Insgesamt wurden über 30 Tonnen Schotter bewegt!!! Zusätzlich Kompost, Sand, Kieselsteine, Brechsand und Splitt. 

Allein in der Projektwoche waren  an 5 Tagen im Schnitt 14 Helferinnen und Helfer während 30 Schulstunden im Einsatz. Das sind beeindruckende Zahlen!

Und  das ganz Besondere ist das Engagement, die Zusammenarbeit der Schüler/Innen, Lehrer/Innen  und Herrn Geiger und die Verpflegung von Frau Konietzko über die Woche, so dass alle bei Kräften blieben.

Vera Seelinger

 

 

 

Anlage des Projekt-Gartens
Trialogische Verbindung zwischen BBS Wörth und BBS Germersheim
Der Plan

Eine Schule, zwei Standorte; da entsteht schon Distanz. Und manchmal weiß der eine nicht, was beim anderen gerade läuft. Das Projekt der Herbert-Quandt-Stiftung „Trialog der Kulturen – Wurzeln erinnern, Zukunft gestalten“, an dem die Außenstelle Wörth der BBS Germersheim teilnimmt, ist eine gute Möglichkeit auch den innerschulischen Trialog zu pflegen.

 

Das Projekt beinhaltet drei Ziele:

- Wissen über die drei Religionen Christentum, Judentum und Islam und deren  Einflüsse auf die jeweilige Kultur zu erarbeiten,

- ein interkulturelles Fest am Ende des Schuljahres (17.7.2014) zu gestalten

- und einen Kräutergarten zu planen und zu errichten.

 

 

Am Dienstag den 8. April 2014 besuchte die BVJ-Projektklasse „Werkstatt Weißenburger Tor“ vom Standort Germersheim mit Herrn Münch und Frau Kartach den im Wachsen begriffenen Kräutergarten am Standort in Wörth. Das hatte einen guten Grund: Herr Münch hatte sich bereit erklärt, mit seinen Schülern für den Kräutergarten eine Bank zu bauen. Dazu sollten die Schüler auch sehen, wohin die Bank kommen soll.

 

Am Morgen empfingen Frau Schüttel (Schulsozialarbeiterin) und Frau Seelinger (Geokulturelle Beraterin) die mit der S-Bahn kommenden Gäste und führte sie zur noch sehr gut sichtbaren Römerstraße. Dort folgte die Gruppe statt dem GPS dem „Flug der Tauben“ und stand dann unvermittelt vor einem Hügelgrab aus der Keltenzeit. Ein weiterer Hügel wurde nach eingehender Untersuchung nicht als zweites Grab sondern als Bunker enttarnt.

 

Nach diesem historischen Exkurs am Wörther Schulstandort angekommen gab Frau Seelinger eine kleine Einführung in die Idee und die Gestaltung des Kräutergartens. Die Zahl „Drei“ als Zeichen für den Trialog zeigt sich in den GestaltungseElementen: Kräuterberg, Magermond und Himmelsteich. Mit einem Erdwall um den Garten und dem Triskel (ein keltisches Symbol, auch Dreibein genannt) nimmt der Garten einen historischen Bezug auf die ehemals auf dem Dorschberg gefundenen Hügelgräber mit auf. Auch in der Bank wird sich die Form des Triskels finden und somit ein unverwechselbares Element des Trialog-Gartens am Schulstandort Wörth darstellen. Auf die Frage, ob die Schüler bereit sind, diese Bank bis zur Eröffnung des Gartens am 17.Juli zu bauen, war ein lautes „Das schaffen wir!“ zu vernehmen.

 

Im Garten arbeitete an diesem Morgen wieder vom Praktikum zurückgekehrt ein Teil der BVJ-Technik-Klasse unter der fachlichen Anleitung von Herrn Riegel. Mit Schubkarren und Schaufel legten die Schüler die Basis für die Wege. Aber auch die Oberstufe der Höheren Berufsfachschule für Organisation und Officemanagement (HBFOO12w) packte mit an und führte mit ihrem Klassenlehrer diese Arbeit fort, sowie bereits am Vortag Schülerinnen der Unterstufe sich um die Gestelle der Hochbeete "kümmerten".

 

Beim Gang durch die Schule erläuterte Frau Schüttel den Gästen aus Germersheim die anschaulich gestalteten Plakate der Schülerinnen und Schüler, die im Schulhaus an mehreren Stellen das Projekt dokumentieren, wie z. B. die Klagemauer mit kleinen Zettelchen und Übersichten zu den religiös-kulturellen Festen und Feiertagen.

 

Eine zur Mittagszeit gereichte Brotzeit rundete den Besuch ab. Frau Konietzko, die Frau des Hausmeisters berücksichtigte dabei das Schweinefleischverbot für die muslimischen Schüler. Die Gäste der BVJ-Klasse aus Germersheim traten dann den Heimweg an. Das Band der Verbundenheit der beiden Schulstandorte wird jedoch im Garten weiter einen sichtbaren Ausdruck bekommen.

VON: V. SEELINGER / WHM

 

 

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